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11.05.2012

Filesharing, Metaphorik, Schuld und Interessenausgleich oder: Diesseits und Jenseits der virtuellen Schulhofmauer oder: Der viel zu lange Beitragstitel

Es gibt so Themen, über die jeder jeden möglichen Blödsinn behauptet obwohl sie keiner versteht. Das Internet ist so ein Beispiel dafür, ebenso das Urheberrecht. Das mag jetzt für viele keine große Überraschung. Die Sache ist nur die: Jene, die behaupten, Ahnung zu haben, sind in der Regel auch nur andersrum ahnungslos.
Aber der Reihe nach

Materielle Metaphern
Trotz Zweiwort-Alliteration nicht etwa einer meiner Buchtitel, sondern das meiner Meinung nach größte Problem in der Diskussion ums Internet: Das Internet ist eine Technologie, die vollkommen neue Denkmodelle, Wirtschaftsabläufe und Begriffe benötigt und hervorbringt. Ein linguistisch, philosophisch und psychologisch hochspannender Prozess, um den es mir jetzt grade aber nur am Rande geht. Ich möchte statt dessen ein Problem ansprechen: Praktisch jeder, der über das Internet redet nutzt zumindest teilweise Begriffe aus der materiellen Welt. Und genau diese durch ihre unpassende Übertragung in die virtuelle Welt missratenen materiellen Metaphern sind das Kernproblem der aktuellen Netzdiskussion.
Ein besonders amüsanter und unfugiger (ja, das Wort habe ich grade erfunden, na und?) Auswuchs ist dabei im Positionspapier der digitalen Linken zum Urheberrecht zu finden:

3. Weiterverkauf von MP3s und E-Books ermöglichen! Heute ist es oftmals untersagt, gekaufte MP3-Musikdateien oder elektronische Bücher weiterzuverkaufen. Dies greift in die Rechte von Verbraucherinnen und Verbrauchern ein. Schließlich dürfen Musik auf CDs oder Bücher in Papierform auch legal weiterverkauft werden. DIE LINKE fordert ein Recht auf Weiterverkauf von digitalen Kulturgütern.
Das ist der Wunsch, eine praktische Eigenschaft materieller Güter doch bitte auch in der virtuellen Welt zu haben. Weil man es so kennt und für praktisch erachtet. Das ist einfach nur Quark und ich werde es auch weiterhin so nennen bis mir jemand ein Verfahren nennt, wie das mit virtuellen Waren überhaupt gehen soll. Es müsste ja sichergestellt werden, dass die Originaldatei dabei auch gelöscht wird, sonst ist es kein Weiterverkauf, sondern eine kommerzielle Raubkopie (und kommerzielle Raubkopien will niemand, nicht einmal die Piratenpartei).
Womit wir nach dem kleinen Schmankerl auch schon beim eigentlichen Knackpunkt wären: Die Piratenpartei und ihr Verständnis vom Urheberrecht im Netz, genauer vom Umgang mit Filesharing. Da versteckt sich die Metapher etwas, aber man findet sie nach etwas umherstochern in der Argumentation pro Filesharing doch recht schnell: Der virtuelle Schulhof. Und damit kommen wir zu der Ahnungslosigkeit, die ich den scheinbar netzkompetenten vorzuwerfen gedenke.

Der virtuelle Schulhof
Eine der zentralen Forderungen der Piratenpartei ist die Legalisierung von nicht-kommerziellem Filesharing kommerzieller Inhalte. De Überzeugung, dieses sei vollkommen harmlos wird dabei oft damit untermauert, dass früher auf den Schulhöfen ja auch die mit den Lieblingsbands und neuesten Alben bespielten Kassetten getauscht wurden (für alle unter 30: Diese Dinger).
Dabei wird der zentrale Unterschied übersehen: Beim Filesharing im Internet (egal ob über P2P oder Cloud-Dienste wie MegaUpload) gibt man seine Dateien an eine unberechenbar große anonyme Masse von Websurfern weiter. Anonym noch nicht einmal im Sinne von „kein Klarname“, sondern im Sinne von „du kennst alle die doch gar nicht“. Wichtig hieran ist der Punkt mit der Masse: Wenn ein paar Schüler Kassetten tauschen, ist der Schaden gering. Wenn eine Million Nutzer eine einzige Kopie des Albums bei BitTorrent ziehen, dann ist da für den Künstler ein schmerzhafter Verlust drin, selbst wenn nur 1 Promille der Lader das Album dadurch nicht mehr kaufen.
Durch eine Legalisierung der Weitergabe kommerzieller Inhalte in nicht-kommerzieller Form würde diese alltäglich werden. Die Verwertungsindustrie ginge zu Grunde. Das wäre an sich auch kein Problem, aber wer bezahlt dann beispielsweise die 200.000.000 USD, die die Produktion von Titanic gekostet hat? 200.000.000 USD für einen Film über ein sinkendes Schiff per Crowdfunding? Vergesst es! Und auf kleinerem Niveau: Wer zahlt denn dann überhaupt noch für die Werke der Urheber und warum, wenn kostenlos doch völlig legal ist?
Erhalten die Urheber aber kein Geld für ihre Werke, sinkt nicht nur die Motivation, künstlerische Werke zu erschaffen. Es sinkt auch die Möglichkeit dazu, denn die Zahl der Kulturschaffenden, die „ganz nebenbei“ auch noch arbeiten müssen steigt. Und damit die zur Verfügung stehende Zeit der Urheber. Die in großem Umfang benötigte Zeit zur Erzeugung von Kultur zusammenzukratzen wird zur Selbstausbeutung, zu der immer weniger bereit sein werden. Es bedarf eines Interessenausgleiches.

Kim Dotcom, Pirate Bay und andere Unschuldige
Aber vorher noch zu einer anderen Frage: Wann genau ist der Bruch des Urheberrechts zur nicht-kommerziellen Verteilung ein Problem? Wann ist die Schwelle vom virtuellen Schulhof zur Künstlerausbeutung überschritten? Ich sage: Sobald die Links öffentlich gemacht werden.
Wenn die Links, ob nun ein Weblink zum Filehoster, ein ed2k-Link oder eine Torrent-Datei, öffentlich verteilt werden, geht die datei an die anonyme Masse. Solange man die Dateien oder Links im Bekanntenkreis per eMail, Chat oder Datenträger rumschickt, ist man auf der Ebene des virtuellen Schulhofes. Aus dieser Schwellensetzung aber folgt das genau gegenteilige Rechtsverständnis, aus dem sich dereinst in Schweden die Piratpartiet gründete. Pirate Bay, das ja „nur“ Links verteilt wäre somit der Verbrecher im System, weil es die Dateien aus dem virtuellen Schulhof hinaus in die Öffentlichkeit „schmuggelt“. Die Piraten sind Schmuggler. Nun gut, so viel schlechter als Jack Sparrow ist Han Solo als Ikonografie nun auch nicht. Dennoch ist festzuhalten: Wenn etwas unterbunden werden sollte, dann die (vom Urheber) nicht autorisierte Weitergabe der Links.
Der international gesuchte Verbrecher Kim Schmitz Dotcom dagegen hat nach dieser Logik nichts verbotenes getan: Er hat einen Schulhof gebaut. Dort konnten Leute ihre Dateien abspeichern und teilen, indem sie die Links weitergaben. Das war kein Verbrechen. Gut, er hat damit eine Menge Geld gemacht, aber Geld verdienen ist ja nichts Illegales. Auch die Weitergabe der Links war, solange im persönlichen Bekanntenkreis verbleibend, kein Problem. Problematisch war vielmehr, dass Leute öffentlich Links auf bei MegaUpload gespeicherte Dateien sammelten, die nicht hätten öffentlich verteilt werden dürfen.
Womit wir ein Problem gefunden haben: Wir jagen und verteidigen jeweils die Falschen. Jene, die wir als unschuldig und zu Unrecht gejagt erachten, weil sie ja nur Links streuen, sind das eigentliche Problem. Das beste daran: Die öffentlichen Linkstreuer lassen sich problemlos ohne staatliche Spionage bekämpfen, weil man Webseiten relativ einfach abschalten kann, wenn sie illegal sind.

Modelle des Interessenausgleichs
Aufgrund der globalen Struktur des Netzes werden wir das Streuen von Links allerdings niemals komplett unterbinden können. Also bedarf es eines Interessenausgleiches. Die meisten Modelle setzen damit an, Internetnutzer für die (meist nur vermutete) Nutzung der Plattformen bezahlen zu lassen.
Besonders beliebt scheint im Moment die Idee einer Kulturflatrate. Anhänger finden sich quer durch alle größeren demokratischen Parteien: Piraten, Grüne, Linke, SPD, FDP - teilweise sogar in der CDU. Aber die Kulturflatrate birgt auch Probleme. Neben dem Grundproblem eines Gemeinverdachtes (jeder zahlt, ob er kopiert oder nicht) jenes des Verteilungsschlüssels. Die Kulturflatrate würde auf eine Art Über-GEMA hinauslaufen. Und wie toll die GEMA ist, dazu muss ich glaube ich nicht sehr viel erzählen.
Ganz hübsch finde ich die vom CCC vorgeschlagene Kulturwertmark, also eine Art Flattr für Künstler. Ich muss ehrlich gestehen: Ich verstehe Flattr, Kachingle & Co. einfach nicht. Ich habe es auch nicht versucht. genau das ist aber das Problem: Eine Technologie muss in ihrer Nutzung von einer breiten Bevölkerungsmehrheit verstanden werden, wenn sie solch zentrale Bedeutung für eine Volkswirtschaft erlangen soll, siehe Bitcoin. Oder kurz gesagt: Dieses System ist zu sehr vom bekannten Alltag der nicht-vernerdeten Normalbevölkerung entfernt.

Mein Vorschlag: DigiThek
Gerne hört man von den Filesharing-Apologeten, runtergeladene Inhalte wären nur ein Test, bei Gefallen wird gekauft. Nun gut, nehmen wir diese beim Wort und bauen unser System darauf auf: Man kann Medien §bdquo;ausleihen“ und kostenlos oder gegen eine Pauschale für einen gewissen Zeitraum ausleihen. Sagen wir, je nach Medieninhalt, eine Woche bis einen Monat, analog zu normalen Bibliotheken. Das mE ideale MIttel dazu wäre nicht die in der Zahl der Ausleiher begrenzte Onleihe und ähnlicher Quatsch, sondern eine P2P-Plattform wie BitTorrent. Die Besonderheit hierbei wäre, dass diese Plattform eine digitale Rechteverwaltung (DRM) nutzt. Nach dem Download sind Dateien für den Ausleihzeitraum auf dem runterladenden Rechner und ein-zwei vom Besitzer des Rechners autorisierten Geräten nutzbar (beispielsweise 2 PCs, ein MP3-Player, ein Handy und ein eBook-Reader oder Tablet-PC). Bis zum Ende des Ausleihzeitraumes ist die Nutzung in diesem Rahmen kostenlos. Ob die Dauer dessen vom Urheber, Verwerter oder nach Medienart festgelegt wird, das mögen die Betreiber regeln.
Der Nutzer hat bis zum Ende des Ausleihzeitraumes jederzeit die Möglichkeit, für die Entfernung des Kopierschutzes zu bezahlen. Und ich meine Entfernung: Wer für eine Ware bezahlt hat, dem sollte das Recht zuteil werden, sein erworbenes Produkt ohne weitere Einschränkungen zu nutzen, er erhält die pure Datei ohne jede weitere Kopierschutzmaßnahme. Er hat dafür bezahlt, jetzt darf er damit (ausser weiterverkaufen oder ausserhalb des metaphorischen Schulhofes verteilen) machen, was er will, wo er will und in welcher Form er will. Den Preis dafür legt der Urheber oder sein Verwerter fest.
Inhalte werden von den Urhebern ins System gespeist, die dabei auch festlegen, was die befreiung vom DRM kosten soll. Dabei können sie selbstverständlich auch die Option wählen, diese Befreiung kostenlos zu machen oder gar Dateien gleich ohne DRM zu verteilen (ähnlich den Inhalten bei Legaltorent).

Ich bin kein Programmierer, erst recht nicht mit Erfahrung im Einrichten von P2P-Clients und Multi-Device DRM, ich kann sowas nicht bauen. Aber als Kunde und Urheber wäre ich bei einer solchen Plattform von Anfang an dabei. Ich erinnere mich an geleakte eMails an Dotcom (finde die URL nicht wieder, Fefe hatte vor Monaten mal darauf hingewiesen), die durchscheinen ließen, dass auch die Film- und Musikindustrie so etwas durchaus nicht abgeneigt wäre.
Also wer ist Programmierer mit entsprechender Erfahrung und möchte das Konzept des Medienkaufs im Internet mal gründlich umkrempeln? Und klar, richtig Geld steckt da auch drin, denn natürlich darf der Betreiber der Plattform einen Anteil am Verkaufspreis behalten.

Nachtrag Auf das unsägliche Argument, Künstler seien ja nur „Filter“ die aus dem kulturellen gemeingut schaffen sage ich mal nichts weiter als das: Erzählt ihr auch einem Bauarbeiter, er habe keine eigene Arbeit geleistet, weil die Steine, aus denen er grade ein Haus gebaut hat vorher schon in der gegen rumlagen?

31.01.2012

eBook-Land: Woche 15

Bücher im Verkauf: 3 | Eigene: 1 | Einkünfte bisher: 31,29 € | Händler: 6
In eigener Sache
Castor schreibt sich mal völlig anders als meine bisherigen Projekte, denn erstmals plotte ich vorher. Normalerweise schreibe ich einfach ohne vorher zu plotten. Das Interessante daran ist, dass es auch als einziges meiner Projekte absolut und 100% im Zeitplan liegt. Vielleicht hat Plotten doch etwas für sich.
Hier sei auch noch einmal die Bitte wiederholt, mir bei einer Formatierungsfrage zu helfen: Es gibt im Deutschen verschiedene Varianten von Anführungszeichen und ich möchte wissen, welche die Leser für die beste halten, um fortan diese in all meinen deutschsprachigen Veröffentlichungen zu nutzen. Dazu habe ich links in der Seitenleiste eine entsprechende Umfrage angebracht, die noch 10 Tage läuft.

Freundliche Hinweise
Fangen wir mal mit Wilhelm Ruprecht Frieling an, der nach einigen Ratgebern für Autoren nun ein Buch mit Autoren erstellt hat. Wie man erfolgreich E-Books verkauft bietet Interviews mit einigen erfolgreichen und namhaften eBook-Autoren. Ich hab es noch nicht durch, aber mir fällt durchaus positiv auf, dass die Interviews echte Gespräche sind, keine der leider all zu üblich gewordenen Fragerunden. Zugleich kündigt der Autor im Vorwort auch an, spätere Ergänzungen anzudenken. Das finde ich bei eBooks immer gut, mach ich ja selber auch.
Immer wieder angenehm, wenn man bekannte Gesichter in der Zeitung findet. Nunja, meistens, hier aber schon: Jutta Profijts Krimi Kühlfach: Betreten verboten ist zwar schon seit einem Monat raus, aber Jutta drischt offenbar grade noch etwas auf die Werbetrommel ein. Schade nur, dass der Deutsche Taschenbuch-Verlag die unrühmliche Tradition fortsetzt, eBooks nur einen Euro unter der Printausgabe anzusetzen.

Aus der Szene
Interessant, aber offenbar im Sande verlaufen war es, als letzte Woche jemandem auffiel, dass Apple mit seinem iBooks-Vorstoß das bisher als Standard geltende ePub-Format für eBooks angreift. Das tat zwar auch schon Amazon, aber die ersetzten es durch ein ähnlich offenes Format. Apple bietet nun ein Format an, welches nur von Apple-Kunden gekauft und erstellt werden kann. Allerdings scheint es der Apple-User-Gemeinde in ihrem güldenen Käfig hervorragend zu gefallen.
Sigmas Gabriel lässt sich in einer meines Erachtens etwas seltsam anmutenden Hinterzimmer-Besprechung vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels von der Buchpreisbindung für eBooks überzeugen, was ich auch weiterhin zweifelhaft finde. Übrigens hat Buchreport.de im Gegensatz zum Börsenblatt meinen Kommentar nie freigeschaltet. Dort schaltet man offenbar nur Kommentare frei, die der eigenen Linie entsprechen.
Die Süddeutsche Zeitung startet eine Debatte neu, die bereits in den 90ern ausgestanden war. Damals versuchten sich diverse Autoren daran, mit Hilfe von Webtechnologien die klassische Art und Weise Geschichten zu schreiben zu revolutionieren. Dass das damals kläglich daran scheiterte, dass es ganz einfach nicht den Bedürfnissen der Leser entsprach, die einfach nur lesen wollten, muss man nicht wissen, wenn man damals noch nicht im Netz war. Es sei denn, man schreibt Artikel über derlei Ideen. Aber zumindest ist „The Medium is the Massage“ einer der amüsantesten Tippfehler der Woche.
Unterdessen hat ein CDU-Hinterbänkler aus Korschenbroich durch einen Artikel im Handelsblatt Berühmtheit Bekanntheit erlangt und blamiert sich in der Süddeutschen munter weiter. Das wäre alles nicht passiert, hätten die Korschenbroicher bei der letzten Bundestagswahl für Horst Schlämmer gestimmt. Oder die Piraten.
Auf eBooks bezieht Heveling sich zwar nur in einem Nebensatz, aber das Thema immerhin. Es sei zudem zugestanden: So bescheuert, wie der ganze Text ist, zumindest ist er literarisch betrachtet sehr hübsch geschrieben, mit kreativen Metaphern. Die sind zwar - darin Vergleichen gleich - schwer hinkend, da der Verfasser die Hälfte der von ihm genutzten Begriffe offensichtlich nicht versteht, aber das passiert den besten Literaten. Wenigstens sind sie definitiv nicht abgeschrieben.
Ich warte indes weiter auf den Tag, an dem ein in Mönchengladbach geborener Bundespolitiker nicht vollkommen peinlich für alle Umstehenden ist.
Eigenerklärung: Ich war auf dem selben Gymnasium wie Heveling und kenne einen Landtagsabgeordneten, der in Dialekt und Auftreten frapant an Schlämmer erinnert. Mein Leben ist seltsam.

Kindle gegen Bücherregal
Diesmal hat es meine Schiller-Sammlung getroffen. Wenn man die zwei dünnen Bände so bezeichnen mag.
Zum einen ein ziemlich zerfleddertes Heftchen von Wilhelm Tell, zum anderen eine Faksimile von Schillers Abschlussarbeit Versuche über den Zusammenhang der thierischen Natur des Menschen mit seiner geistigen. Damit verringert sich auch der Bestand von in Fraktur gesetzten Schriften, die ich eigentlich sehr gerne lese, aber offenbar ist es möglich, dem Kindle über eine kleine Manipulation auch diese Schrift beizubringen. Sicher ein interessantes Projekt für die Zukunft ist der Versuch, dem Kindle das Umschalten zwischen Antiqua und Fraktur beizubringen. Ich glaube, das wäre möglich.
Wie dem auch sei: Wilhelm Tell erwies sich mit Preisen um 0,01 € als wertlos (zumal im Zustand meines Exemplars, die Arbeit hingegen geht etwa zum doppelte Preis, für den ich sie einst gekauft habe weg. Ich werde sie somit bei amazon zum Verkauf stellen.

Nicht ganz so erfolgreich verlief das Vorhaben eines größeren Anschlages auf mein Bücherregal: Amazon bietet die Möglichkeit, gebrauchte Bücher und Videospiele gegen Guthaben einzutauschen. Obwohl die Preise im direkten Vergleich wohl sehr gut sein sollen, war ich doch sehr enttäuscht: Die Auswahl an einsendbaren Titeln ist extrem gering. Von etwa 50 versuchten Bänden waren nur wenige eintauschbar und die Preise waren lächerlich. Als ich den Versuch abbrach, zeigte mein „Warenkorb“ 4,50 € Gegenwert für die folgenden vier Titel, wobei das DS-Spiel davon 3,50 € ausmachte. Nein danke.

28.01.2012

Bisken Neues im Blog

Ich hab dann mal auf 90er-Retrowelle geschaltet und daher diverse Neuheiten im Blog verbaut, die mich irgendwie in meine Geocities-Zeit zurückverstezt haben. Damals, als Bunt König war, das Netz noch aus reinem HTML bestand, Framesets als Meisterdisziplin des Webdesign galten, jeder jeden kannte, man ins ZDF als eingeladen wurde, weil man über ein Thema bloggte (wahre Geschichte) und Raubkopieren noch über irgendwelche Webseiten mit MP3-Listen ging.
Okay, vielleicht bring ich auch nur ein paar Neuerungen ins Blog, die eher zufällig Parallelen zu den 90ern ziehen lassen und ich brauchte grade einen Aufmacher für diesen Beitrag. Schließlich ist der Rest eher uninteressante Eigenbeschäftigung.

Buntes zum Draufklicken
Das offensichtlichste neue Element findet sich oben in der Seitenleiste: Das Blog ist jetzt mit meinen Profilen anderswo verlinkt. Vorerst sind das:

  • Abgeordnetenwatch (Profil für Ratstätigkeit)
  • Amazon.de (Autorenprofil)
  • Twitter
Abgeordnetenwatch Amazon Twitter
Vielleicht kommen noch weitere dazu, das hängt davon ab, ob ich sie nutze. Ich habe ein moribundes Facebook-Profil, denke über Google+ nach und hab noch ein-zwei aktive, nicht vernetzte Profile (Windows/Xbox Live). StudiVZ und MySpace erachte ich als tot.
Im Moment sind die Symbole alphabetisch angeordnet. Vielleicht ändere ich das noch so, dass es hübscher aussieht, aber erstmal bin ich recht zufrieden damit. Das Twitter-Widget unten in der Seitenleiste behalte ich erstmal bei, hab da aber auch noch nicht endgültig entschieden, ob es mit dem Twitter-Link nicht doch überflüssig wird.

Baustellenseite
Mit der neuen Seite Politik habe ich in Zukunft noch einiges vor - sie soll in Zukunft eine Übersicht darstellen der politischen Vorhaben, die ich aktuell verfolge und die ich (erfolgreich oder nicht) verfolgt habe. Jeder, der politisch tätig ist, sollte meiner Meinung nach so was haben.
Was dort am Ende stehen wird ist eine Karte von Mönchengladbach, in der alle Orte markiert sind, an denen ich politisch an irgend etwas arbeite. Die Farbe der Markierung wird den Stand (in Arbeit, erledigt, gescheitert) anzeigen und ein Klick auf die Markierung führt zu einem erklärenden Text zum jeweiligen Vorhaben.
Vorerst ist das eine reine Baustellenseite. Ich habe sie aufgemacht, damit ich nicht vergesse, mein Vorhaben mit der Seite auch umzusetzen. Das ist nämlich so eine Gefahr bei mir, dass diese Sachen vergessen werden, weil die Webseite im sonstigen Kram untergeht.

Kleinkram
Die Seitenleiste hat jetzt eine Suchfunktion für dieses Blog unter dem Blog-Archiv.
Ich bin etwas enttäuscht von den Möglichkeiten, die ich bei Blogspot habe, was das Design angeht. Beispielsweise würde ich ein-zwei der Seitenleisteneinträge lieber in die Kopfleiste oder eine zweite Seitenleiste rechts einbinden. Wenn es möglich ist, das anzupassen, ist es extrem kompliziert.

Blinkende GIFs
Die gibt es zu meiner erheblichen Enttäuschung nicht. Blogspot unterstützt animierte GIFs nicht. Schade. Zum Ausgleich:
Nyachtrag:

23.12.2008

Warum einfach...?

...wenn's auch kompliziert geht?

oder aus welchem grunde sonst sollten Designer von Wordpress-Themen Quark wie den hier coden:
<h2><?php _e('Meta') ?></h2>
der das selbe tut wie
<h2>Meta</h2>
?

Der einzige Unterschied: Der erste Code ist komplizierter, unübersichtlicher und nimmt ein-zwei Nanosekunden Rechenzeit weg (ja, ist Kleinkram, addiert sich aber).
Und jetzt kommt's: Code 1 stellt den Befehl dar, Code 2 auszugeben. In dem Dokument, welches der Besucher der so programmierten Seite zu sehen bekommt, steht also in beiden Fällen das selbe, nämlich der 2. Code.

Also, liebe PHP-Programmierer: Wenn ihr ein statisches Element in PHP formulieren wollt, denkt bitte vorher darüber nach, ob das irgendeinen Sinn hat ausser dem, Leute in den Wahnsinn zu treiben, die eure Arbeit später durchsehen.

Anlass dieser Zwischenmeldung: ich bastel grade am Design der Seiten von campus:grün Düsseldorf und stolpere dabei pausenlos über solchen Murks. Das ist übrigens nicht die Schuld der Seite (oder gar von uns campus:grünen): Sowas ist in fast allen Wordpress-Themen üblich und Fjords, das dort benutzte Thema, ist da keine Ausnahme.
Das ist auch schon der Grund, warum ich die Themen für meine eigenen Seiten in der Regel selber schreibe.

20.11.2008

Anale Phase

So, irgendein Bot spammt grade einen meiner Blogs mit Stichworten zu, die "anal" enthalten. Soweit nicht ungewöhnliches, passiert andauernd.
Nur dass es diesem Bot vollkommen gleich zu sein scheint, was er als Stichwörter für diverse Pornoseiten spammt: "kitten anal glands" zum Beispiel.

Auch interessant, wer bei mir so alles spammt:

“anal forfree sex video ”

Von JESUS

Oder ist das doch nur der Hauptdarsteller?

Aber lernen kann man da auch etwas. Wusstet ihr, dass es anales Karma gibt? Jaja, erstaunlich, nicht wahr?
Plastikstühle geben schlechtes, Holzstühle gutes Karma und wer zu oft auf Plastik sitzt, kommt im nächsten Leben nach Ikea. Wer wissen möchte, wohin Ledersesselsitzen führt möge die PETA fragen, davon hab ich keine Ahnung.

Immer wieder schön auch die Pfeifen, die es schaffen, einen Spamtext per Copy & Paste aus einer Internetanleitung für Spam zu übertragen. Die fangen nämlich regelmäßig mit den Worten "Some text:" an.

30.07.2008

Plattenschrank: Puff Mutti und die Haschpapis

Erinnert sich noch jemand an mp3.de und mp3.com?
Es war so um die Jahrtausendwende, da galt MP3 als Höhepunkt der künstlerischen Freiheit. Künstler verteilten ihre Songs kostenlos als MP3s um bekannt zu werden. MP3.de boomte als einer der zentralen Plätze um Musik zu finden, nachwuchsbands überall.

Diese zeit ist vorbei, die Musik der damaligen Neulinge vergessen.

Heute möchte ich mir eine dieser vergessenen Bands rauspicken:

Puff Mutti und die Haschpapis war eine sehr nach den Ärzten klingendes Duo aus Kiel. Textlich und tonal so ziemlich auf der Linie der frühen Comedy-Ärztesongs wie Blumen mit einem Sänger (Andi Arbeit), der sehr nach Farin Urlaub (nicht nur wegen dem namen) klang, hatten diese Jungs mich sofort als Fans.
Nach Demo! 1998, Alles Schlampen außer Mutti (1999) und Mamas Liblinge (2000) sollte eigentlich Intellektuell folgen, aber davon hörte man nie wieder was.
Immerhin den Titeltrack des Albums gab es noch - ebenso wie alle anderen Songs des Duos - zum kostenlosen Download:

boomp3.com

Okay, die Gitarren sind überlaut und die Texte gewollt dämlich. Aber hey, ich mag's und das reicht um hier einen Beitrag zu kriegen.
Zum Abschluss noch ein Song aus meiner aktuellen Playlist von Puff Mutti und die Haschpapis:

boomp3.com

Alle Songs immer noch bei MP3.de online

17.07.2008

wtf 14: Search Inside! Wait, what?

Ich habe das Vorschaufeature von amazon.de ja nie so richtig zu schätzen gelernt. Heute stieß ich erneut auf ein Buch mit der Vorschaufunktion, die mit einem "Search Inside"-Logo angekündigt wird.



Ich wünsche fröhliches Lesevergnügen.

13.07.2008

Xronica ist fast fertig

Endlich, endlich habe ich das wichtigste Feature eingebaut, welches Xronica von WordPress unterscheiden soll: Als Postingdatum ist ab sofort auch der Zeitraum vom 1. Januar 100 bis 31. Dezember 5.000.000.000 möglich (Begrenzung durch Rechenkapazitäten, theoretisch gibt es kein Oberlimit).
Erreicht wurde das relativ einfach durch Einbindung von adodb_time, welches die Unixzeit um eben diese Zeiträume ergänzt.
Das war eine der wichtigsten Änderungen, die ich für meinen Geschichtsblog brauchte und die ist jetzt implementiert. Damit ist Xronica jetzt genau das geworden, was ich haben wollte.

Was jetzt noch kommt ist Feintuning, um die Marke WordPress aus dem System komplett zu entfernen (bis auf Hinweise auf die Abstammung) und einige kleinere Änderungen durchzuführen.
So werde ich beispielsweise noch das (momentan übermäßige) Pingen optimieren, den Medienuploader wieder einbinden (der funktioniert momentan nicht) und ein paar Plugins von WordPress übertragen.

Hier nun der passende Song zum Beitrag:

12.07.2008

Ja, ich tu was

Okay, die Chronica Maiora mit dem CMS Xronica sollte ja eigentlich schon zum Juni online gehen. Jetzt ist es Mitte Juli und endlich hab ich Xronica halbwegs brauchbar. Die wichtigste neue Funktion, daten vor 1979 nutzen zu können, fehlt noch.
Aber immerhin hab ich die Wordpress-Funktion zum Erzeugen von Textauszügen etwas verbessert. Nofollow für Kommentarlinks wurde entfernt und der Bilderupload fügt jetzt keine wildgewordenen Klassendefinitionen mehr ein, wenn ein Bild oder Video in einen Beitrag integriert wird.
Daneben habe ich ein kleines Umbenennen des Programms begonnen, was aber wegen der zu ändernden Links aufwendiger ist, als ich gedacht hätte.

Heute abend geht das ganze dann auf chronica-maiora.de online und wird durchgetestet. Momentan findet sich dort nur eine leere und sinnlose Platzhalterseite.

Im Laufe der Woche werde ich weitere Funktionen verbessern oder anpassen.

Im folgenden mal kurz das Changelog bis heute. Zur Erinnerung, Xronica wird ein modifiziertes Wordpress, dass sich im Laufe der Zeit immer mehr zu einem eigenen CMS entwickeln soll. Da die Wordpress-Entwickler nicht sonderlich viel von Einbindung der Nutzer in ihre Entwicklung halten, mach ich halt ein eigenes System, das zudem besser dokumentiert sein soll (etwa durch diese detailierte Changelog - sorry für den 11. Juli):

CHANGELOG.TXT

++++++++++++++++++++
July, 12th 2008
Added HTML-Tags a, b, i, img, p, u to excerpts. File changed:
/wp-includes/formatting.php
Excluded Javascript from excerpts. File changed:
/wp-includes/formatting.php

++++++++++++++++++++
July, 11th 2008
Been lazy for some time, sorry
Changed all links to wp-config.php to xr-config.php. Files changed:
a goddamn lot
Changed all error messages accordingly. Files changed:
wp-blog-header.php
/wp-admin/install.php
/wp-admin/upgrade.php
Reduced class-assignment to image uploads, only align is part of image classes now. File changed:
/wp-includes/Media.php

++++++++++++++++++++
May, 3rd 2008
Removed all nofollow attributes on links*. Files changed:
wp-includes/comment-template.php
wp-includes/default-filters.php
wp-includes/formatting.php
Begun renaming of files: wp-config-sample.php to xr-config-sample.php. Files changed:
readme.html
xr-config-sample.php

*nofollow in meta "robots" for non-public blogs has been retained, of course.

++++++++++++++++++++
May, 1st 2008
Changed all WordPess logo graphics to Xronica
Changed all code to use the new logos (sorry, forget to list files involved)
Changed readme.html almost completely


Mir ist bewusst, dass die html-Tags in den Auszügen zu Problemen führen können, wenn ein Tag nicht innerhalb des Auszugs geschlossen wird. Dafür werde ich noch eine Lösung finden müssen.

Die Verbesserungen im Auszug habe ich nach diesem Artikel durchgeführt.

04.05.2008

Xronica

Pardon für meine Abwesenheit, aber ich habe Arbeit vor mir (und hinter mir).

Neben dem üblichen Kram (Uni, meine Webseiten mit Inhalten versorgen) ist ein weiteres Projekt in der mache: Xronica ist ein Blogsystem, das einige Neuerungen zu WordPress 2.5 mitbringen wird, auf dem es basiert.
Diese Neuerungen dienen vor allem dazu, ein Projekt zu stemmen, das ich seit etwa einer Woche plane. Etwas großes, was für die, für die es relevant ist eine große Sache werden kann.

Ich denke, ich kann jetzt anfangen zu teasern:

Als erstes hab ich heute mal das nofollow-Attriut für alle Links rausgenommen. Es schadet so, wie es in WordPress implementiert ist mehr als es nutzt und wer es nutzen will, kann es manuell eingeben. Zumal die meisten Suchmaschinen es eh ignorieren, selbst Google zu einem gewissen Grad.
Daneben habe ich ein Rebranding angefangen, also den Einbau des neuen namens und Logos im gesamten System, einschließlich Kürzel und Programmbefehle.

Weiter wird gleichzeitig mit oder spätestens kurz nach dem fertig geänderten System auch ein dazugehöriges Handbuch erscheinen - als kostenlose PDF oder, für die, die Papier lieber haben, als Buch.

Achja, vielleicht erinnern sich einige noch an mein Gemecker über Versionsnummern. Xronica wird keine Versionsnummern nutzen. Statt dessen findet sich eine Angabe zum letzten Bearbeitungsdatum, die aktuelle Variante trägt also die Bezeichnung Xronica Build 2008-05-03, nicht Xronica 0.1.2 oder ähnlichen undurchsichtigen Unfug.

02.04.2008

Googles dunkle Seele

Seine Seitenstatistiken durchzugehen ist immer wieder schön. Nicht bei Blogger, da gibt es kaum Statistikmöglichkeiten, aber bei meinen Vollseiten.
Denn was die Statistik darüber enthüllt, zu welchen Suchanfragen Google zu spilmkritiken.de (Sporle.de folgt später) geschickt hat ist schon klasse:
es ist zwar ein 1. April, dennoch ist nichts hiervon ausgedacht.

spilmkritiken.de
Verdächtig wird es ab Platz 19 der Suchphrasen, hier findet sich hintern. Auf Platz 24 dann schon haare hintern und ganz am Ende, Platz 300 dann der Hammer: haare an hintern von frauen.
W.T.F.?
Wer zum Teufel sucht nach sowas?

Immerhin, zwischendurch schmeichelt Google mir, indem es leute zu mir schickt, welche nach hübscher hintern gesucht haben. Ihc nehm das mal als Wiedergutmachung an.
Im Ernst, Grund dürfte ein Text über die Rolle von Frauen in Videospielen gewesen sein, der den Titel "Haare, Hintern, Dokelleté" trägt.


Der Hauptgrund, aus dem mir diese Suchanfrage Sorgen machen ist allerdings ihre Existenz. Und die Tatsache, dass zumindest haare hintern noch VOR samus nackt und lara croft nackt (Platz 31 bzw. 33) liegt.

Lustig geht es weiter mit dem Gesäß, aber jetzt auch akademischer, gab es doch tatsächlich zwei Suchanfragen mit der wörtlichen Anfrage das weibliche Hinterteil. Ob da jemand eine Abhandlung gesucht hat?
Das weibliche Hinterteil, seine Form und Darstellung von Prof. Heribert Huber - klingt doch gut ;-)
Ich helf auch beim Forschen. (allerdings nur, wenn ich die Probandinnen auswählen darf)

Direkt dahinter folgen dann übergroße Brüste.
Verdammt nochmal, schreibe ich soviel über Sex und weibliche Anatomie?

Auf Platz 61 dann entdecke ich eine großartige Idee für ein noch nicht programmiertes Videospiel, das der Welt gefehlt hat. dennoch bleibe ich dem Thema treu und präsentiere:
nacktmodels rennspiel.
Steilvorlage für einen Aprilscherz, wenn ich sowas machen würde. Alternativ auf Rang 70 memory mit nackten frauen

Ich glaube übrigens nicht mehr, dass hier noch was kommt, was nix mit Sex zu tun hat. Immerhin bin ich jetzt bei Platz 100 angelangt und treffe auf prinzessin peach nackt.
Hier eine wichtige Lektion: Lara Croft ist okay. Samus Aran ist okay. Alyx Vance (war auch dabei) ist vollkommen okay. Und Jean Grey sowieso. Aber Prinzessin Peach (siehe rechts)? Obwohl, süß ist sie ja. Trotzdem, irgendwie ist das einen Schritt von Biene-Maja-Porno entfernt.

Hmm, myst ds schlecht. Stimmt, aber wenn du das schon weisst, warum googelst du dann noch danach?

Kommen wir ins reich jener Anfragen, die nur ein einziges Mal kamen:

geht halo 2 auf windows xp?
Nein. Soviel dazu.

wo liegt europa ??
Gegenüber von Australien

japanische hintern von frauen
Die übrige Frau sollte allerdings schon europäisch sein. oder schwarz, aber auf keinen Fall japanisch.

nicht
huh?

+frauen +in +videospielen
Jaja, in Sprache steckt mehr Mathematik, als man meinen sollte

attribute für frauen
ich sollte bei diesem Thema wohl so langsam wirklich die Klappe halten, daher sag ich mal nix...

haare spielen der faru
Was ist ein Faru? Wobei, selbst wenn ich es wüsste ergäbe diese Anfrage keinen Sinn.

härchen am dekollete
jetzt geht das schon wieder los. Sollte sich der Sucher hier wiedererkennen, ich kenne da eine dame nach seinem geschmack, ist verkuppelung erwünscht?

lange haare hintern
herrgott nochmal, könntest du jetzt endlich einfach eine Kontaktanzeige machen? "Arschhaar sucht Arschhaar" oder noch besser macht eine Community auf, ArschhaarVZ. da könnt ihr euch auch über die ideale Länge unterhalten. Gestoppelt, Knielang oder gar fersenlang? Alles ist drin!

¨$haare am hintern was nun
Ganz einfach, meld dich beim ArschhaarVZ

mobiler flughafen
Jau, coole Idee. Vor allem zum ersten April.
"Tower, bitte kommen. Ich hab keinen Sprit mehr. Tower, wo seid ihr?"
"APRIL APRIL, WIR SIND IN MOSKAU, NICHT IN BARCELONA!"

welchem teil liegt nicht in deutschland
dem teil von die da drüben. die wo nicht im deutschland ist.

in welchem teil europas liegt deutschland
Im Deutschen

Ach, richtig, wegen großer Nachfrage nochmal zum Hauptthema:
übergrosse hintern

sexualisierung der frau
ich glaube so langsam, da sind Sie an der richtigen Adresse.

weniger kleidung für lara
Gute Petition. Wo kann ich unterschreiben?

dekolleté bei frauen
Danke, dass dabeisteht, dass es um weibliche Dekolletés geht. wer weiss, was man sonst für Ergebnisse erhält.

bloodrayne kritik brüste nackt
ja, aso ich finde die ganz hübsch, die nackten Brüste von Bloodrayne. Reicht das als qualifizierte Kritik?

michael t. bhatty
das interessante hieran ist, dass der unter "ferner liefen" läuft während mein Name immehrin 15mal gesucht und gefunden wurde. bald bin ich ein Star - nur, wer holt mich hier raus?

haare an der brüsten
So langsam reicht es wirklich.

lara croft hat kein höschen an
Weiss ich doch schon }:-)

donkey kong weiblicher affe
Glaub mir, du hättest lieber vergessen, dass es die gibt. Aber bitte, hier ist sie: Candy Kong, über die selbst die Wikipedia in ihrem ersten Satz folgendes zu berichten weis:

Candy Kong provides various services for the Kongs throughout the different games

Soso. Verschiedene Dienste also. Als Affe hat sie übrigens auch die gewünschten Haare am Hintern, womit daas Thema hoffentlich erledigt ist.

Und zum krönenden Abschluss nochmal:
die berühmtheit der hintern

05.02.2008

Selbst ist der Coder

Da lädt man ein Wordpress-Plugin runter und sieht, dass hier und da etwas fehlt, was man gerne noch hätte.

Bisher hab ich bei sowas einfach auf die nächste Version des Plugins gewartet.

Seit Samstag nicht mehr:
Mir fehlten in dem (ansonsten wirklich guten) Plugin Sociable, mit dem man automatisch Links zu verschiedenen Social Bookmark Diensten hinter jeden Beitrag setzen kann zwei in Deutschland recht große Dienste, YiGG und Oneview.
Also dachte ich mir, so schwer kann das doch nicht sein und nahm mir die Dateien dazu einfach mal vor.

Wie erwartet gab es einen Ordner mit den Logos der Dienste, in den ich die zwei neuen Logos einfach reinkopierte.
Dann sah ich mir das eigentliche Plugin an und fand schnell zwei Stellen, an denen ein Dienst definiert wird:

Einmal in der Liste zum Plugin gehörender Dateien. Diese um zwei Einträge zu erweitern war Killefitz.
Und dann noch die eigentliche Funktion für den Link. Bestehenden Eintrag kopieren, an der alphabetisch passenden Stelle einfügen und Name, Icon-URL und erzeugten Link ersetzen. Fertig.

Es war unglaublich einfach, das hätte ich mit meinen eher oberflächlichen php-Kenntnissen nicht gedacht.
Die veränderte Version habe ich dann dem Hauptentwickler des Plugins zugeschickt und gut war. Wer dieses inoffizielle Sociable 2.5.3 für seinen Blog haben möchte findet es denn auch hier.

Das mag einfacher Kinderkram gewesen sein, aber ich bin stolz auf mich.

Das Logo von Oneview sieht übrigens so aus:

Nur in wneiger eindrucksvoll:

oneview - das merk ich mir!

04.11.2007

OMG, Wordpress

So, im Moment bin ich dran, aus dem P.M.-Beobachter den Blog 9xKlug (Neunmalklug.eu) zu machen.

Klingt einfach, aber ganz ehrlich: Wordpress ist unglaublich unsauber zusammengeschraubt, entsprechend kompliziert die Anpassung an die eigenen Designbedürfnisse.

Womit fangen wir an: Mit der Hintergrundfarbe, das ist das einfachste.
Das Standardtemplate gefällt mir von der Form her, ich will also nur die Farben ändern.

Nach ewigem Suchen, wo denn der Eintrag für die Hintergrundfarbe ist (die ich auf Rot ändern wollte) stieß ich nach geschlagenen 10 Minuten hierauf:

#page { background: url("/images/kubrickbg-.jpg") repeat-y top; border: none; }

#page { background: url("/images/kubrickbgwide.jpg") repeat-y top; border: none; }



Jetzt mal ganz im Ernst, liebe Leute, wer zum Teufel definiert bitte einen einfarbigen Hintergrund als Grafik?
So ziemlich jeder Webcoder, den ich kenne würde euch für sowas einen Vortrag halten, der bei anderen Leuten für ein komplettes Studium reicht. Als Bummelstudent.

Nunja, man will ja nützlich sein: Die Datei befindet sich im Ordner /wp-content/themes/default/images/kubrickbgcolor.jpg und wenn man die Hintergrundfarbe des Blogs ändern will bearbeitet man diese Grafik und ändert mittels Flutfüllung in seinem Grafikbearbeitungsprogramm die Farbe.
Alternativ kann man da oben auch background: url("/images/kubrickbgwide.jpg")repeat-<> duch background-color:#F00; ersetzen.

Im Ernst, wer coded so eine Scheisse im angeblich besten Blog-System wo gibt?

30.10.2007

Bald online:

28.10.2007

pingomatisch!

Schon mitbekommen?, es gibt ein neues Pagerank-Update und etliche große Seiten fallen in den Rankings bei Google ins Bodenlose.

Es gibt mehrere Möglichkeiten:

a) Ausflippen
b) SEOler auslachen
c) Puffern

a) ist langweilig, weil das im Moment jeder macht (ernsthaft, geht in ein beliebiges SEO-Forum und lest dort zum Thema "Google", es ist Wahnsinn), b) macht ihr automatisch, wenn ihr das grade eben in Klammern geschriebene macht und c) wäre die vernünftige Wahl.

Die Sache ist die: Wir wissen nicht, was die Veränderungen verursacht.
Also müssen wir sie umgehen.

Wir müssen unsere Seiten so aufbauen, dass sie ohne Google leben können (meine konnten das übrigens schon immer, ich habe 10-20%-Google-Traffic).
Wenn das zu positiven Ergebnissen bei Google führt, umso besser!

Und damit zu einem inzwischen etablierten Mittel zur Erhöhung der Präsenz einer Seite im Internet: Bloggen.

Blogs sind mit ihren RSS-Feeds und einer ganzen Reihe von neuen Suchmaschinen, die nur Blogbeiträge durchsuchen extrem präsent im Internet. Ihre Vernetzung unter einander verstärkt das noch.

Das geht aber auch ohne "richtigen" Blog.
Webseiten sind aus einer typischen Webseitenform der 90er entstanden, der Startseite mit einer Liste der letzten Aktualisierungen. Hat man eine solche, kann man damit einfach so tun, als wäre sie ein Blog.

Zunächst einmal braucht es dazu einen RSS-Feed. Wie der erstellt werden kann lässt sich hier nachlesen, ich will zum Wesentlichen kommen für alle, die das nicht mehr lernen müssen.

Okay, RSS-Feed-Erstellen gelernt, gemacht, auf den Webspace hochgeladen und in der Homepage verlinkt?
Perfekt!

Jetzt kommt das für Schreiber (und oft auch Leser) wichtigste, was man mit einem Feed machen kann: Pingen.
Biem Pingen werden einige Seiten gezielt benachrichtigt, dass ein Feed neue Mitteilungen enthält. Das sind die bereits zuvor genannten Blog-Suchmaschinen, ein paar sind auch für Nachrichten.
Die meisten Blogs wie die bei Blogspot machen das automatisch, für alle anderen gibt es...


, welches man im Übrigen unteer pingomatic.com findet.

Pingomatic nimmt den RSS-Feed und schickt eine Nachricht an alle wichtigen Blog- und Newssuchmaschinen, dass der Feed aktualisiert wurde. Macht man das regelmäßig sind die letzten Einträge immer auch über die Blogsuchen zu finden.
Diese Suchmaschinen können gar nicht anders, als die Seite dann wie einen Blog zu behandeln. Sie haben einen Feed vorliegen und an den halten sie sich.

Und da einige dieser Suchmaschinen sehr stark besucht sind (Technorati hat einen PR von 8 und ist bei Alexa unter den 300 meistbesuchten Webseiten verzeichnet) hilft das definitiv.
Und ganz nebenbei helfen die Links von Technorati unter Umständen gegen den Pagerank-Schwund.

18.10.2007

Schreiben vs. Geld

Der erste Teil zu diesem Text findet sich hier, für alle, die ihn verpasst haben.

So, wie schlimm ist es eigentlich?

Nun, ich nehme mal wieder meine eigenen Seiten als Beispiele heran und schleichwerbe nebenbei auch noch kräftig:
Meine Seiten hatten (vermutlich) aufgrund des Schreibstils einen gewaltigen Aufstieg durchgemacht.
Das mag wie Angeberei erscheinen, aber mich hat das ehrlich gesagt selbst überrascht. Aber die Kombination aus einem von Alexa bestätigten Wachstum von inzwischen 3400% (spilmkritiken.de laut Alexa) beziehungsweise 900% (sporle.de laut Alexa) gepaart mit hohen Seitenlesezahlen pro Nutzer und dem aus meinen eigenen Statistiken geschlossenen Fakt, dass nur 10% meiner Nutzer über Google kommen und fast 60% Stammbesucher sind lassen keinen anderen Schluss zu.

So, ich habe also eine sehr gut laufende Seite, die Besucher anzieht und auch hält.
Wie hoch ist meine Klickrate?
Über alle Programme verteilt: um die 0,2%.

Zum Vergleich: Als normale Klickrate gilt unter kommerziellen Seitenbetreibern eine Rate von 3-5%!
Dem entgegen stehen die Webmagazine. Bei diesen sind Raten von 0,15-0,25% normal.
Teils professionell geschrieben, interessant und auf gute Texte fokussiert müssen diese Seiten teils enorme Anstrengungen leisten, um zu überleben.

Es gibt ein paar Tricks, was man dagegen tun kann. Damit kriegt man die Rate vielleicht auf 0,5% hoch.

1. Banner am Ende schalten
Am Ende eines Textes haben die Besucher nicht mehr viel zu tun ausser zurückzugehen. Erhalten sie hier etwas Interessantes, also etwa eine gute Anzeige, werden sie diese aufmerksamer betrachten als noch zu Anfang des Textes.
Das liegt auch daran, dass das Auge noch im Lesefluss ist, das Banner also mit den letzten Textzeilen wahrgenommen wird.

2. Textbezogene Werbung
Nein, keine kontextsensitiven Anzeigen, die funktionieren meistens sowieso nicht. Hier geht es Direktverlinkung. Das geht beispielsweise in Produkttests und entsprechenden Nachrichten.
Diese sind auch deshalb interessant, weil Onlineshops für verkaufte Ware besser zahlen als Anzeigenservices für Klicks. Zum Ausgleich kriegt man allerdings keinen Cent, wenn die Besucher die Anzeige zwar beklicken, aber dort nichts kaufen.

3. PagePeels
Das sind kleine Eselsohren, die oben rechts an der Seite zu sehen sind und aufklappen, wenn man mit der Maus drüber fährt. Hinter dem Eselsohr liegt eine Anzeige.
Die Dinger haben momentan enorm hohe Klickraten.
Ich hab noch ein Skript für eine solche Anzeige im Rechner rumliegen, aber keine geeigneten Anzeigen. Das Motiv sollte mit der Dreiecksform des Eselsohr spielen und den Betrachter neugierig machen auf das, was hinter dem Eselsohr wartet.
Aber schnell, in etwa einem Jahr dürften die Nutzer sich an diese Werbeform gewöhnt haben.

Und hier noch Dinge, die man auf keinen Fall machen sollte:

1. Pop-Ups, Pop-Unders, Layer-Ads etc.
es sei denn, die besucher sollen die Flucht ergreifen oder ihre Seite ist dermaßen hässlich, dass sie besser hinter einem Pop-Ups verborgen bleiben sollte. Dann ist das okay.
Vor allem aber sind Pop-Ups Teil eines ständigen Rüstungswettlaufs zwischen Werbern und Verbrauchern.
Die Nutzer wollen nicht belästigt werden und setzen immer mehr Werbeblocker ein, schalten Skripte aus etc. Die Werber suchen Möglichkeiten, das zu umgehen worauf die Verbraucher noch restriktivere Maßnahmen gegen die Werbung installieren.
Darunter leiden die ehrlichen Werbetreibendne, deren Anzeigen mit ausgeschaltet werden und die es für falsch halten, Werbung als etwas anzusehen, was den Umworbenen aggressiv anspringt und niederknüppelt.

2. Inline-Ads
Das sind Javascripts, die in einem Text einzelne Wörter doppelt unterstreichen und so Werbelinks integrieren. Die meisten davon öffnen ein kleines Fensterchen mit dem beworbenen produkt, wenn man mit der Maus drüberfährt.
Und stören so für mehrere sekunden den Lesefluss, wenn sie sich über den grade gelesenen Text legen. Ich finde diese Dinger unverschämt und nervig.

3. Die andere Art Inline-Ads
Anzeigen mitten im Text sind ein absolutes No-No. Eine Anzeige neben dem Text oder zwischen Text und dazugehöriger Kommentarfunktion, meinetwegen sogar zwischen den einzelnen Einträgen in einem FAQ, okay. Aber im Fließtext?
Vergessen Sie's!

14.10.2007

Das Dilemma guter Schreiber

Irgendwie scheinen die Leute hier mehr über Internetmarketing und Webdesign lesen zu wollen, das legen jedenfalls die Besucherzahlen nahe.

So ganz kann ich das nicht nachvollziehen (wie viele 100 miese Blogs zu dem Thema gibt es eigentlich inzwischen?), aber was soll's.
Seltsamerweise ist nämlich noch immer nicht alles besprochen, was da zu sagen wäre.

Wahrscheinlich sind die drei wichtigsten Regeln für Internetmarketing allgemein bekannt:
1. Verbreite deine Artkel gegen Links auf deine seite
2. Mache sie keywordreich
3. Schreibe gute Texte

Schauen wir uns mal ein durchschnittliches Artikelverzeichnis an, so kann man sehr schön beobachten, wie die Schreiber sich selbst an diese Tipps halten:
Sie veröffentlichen ganz offensichtlich in Artikelverzeichnissen, gerne mal unter mehreren namen, Titeln und kategorien den gleichen text.
In den Texten tauchen die Schlagworte, mit denen die Schreiber vermutlich gefunden werden wollen sehr häufig auf.
Die Texte sind samt und sonders unlesbar schlecht.

Langweilig geschrieben, gefüllt mit den immer gleichen Empfehlungen (den drei da oben), trivial, uninteressant und thematisch fast komplett auf die Bereiche Internetmarketing und Suchmaschinenoptimierung beschränkt.

Da stellt sich doch die Frage: Warum sind die Texte in Artikelverzeichnissen so mies?

Und die Antwort liegt auf der Hand: Das Dilemma des guten Schreibers.

Der weitaus größte Teil des Internets finanziert sich aus Werbeanzeigen. Das ist offensichtlich, wenn man sich einmal eine zufällige Gruppe von vielleicht 100 Webseiten rauspickt, gerne auch aus anderen Sprachgebieten wie Japan oder Russland.
Würden Sie auf eine solche Anzeige klicken, wenn Sie einen guten Text lesen?
Sicher nicht - die Anzeige öffnet normalerweise im selben Fenster bzw. Reiter wie der Text, der damit verschwindet.
Bei den meisten modernen Bannerformaten (Flash, Javascript) hat man auch keine Möglichkeit, den Link in einem anderen Fenster/Tab zu öffnen, wenn man will. Es gibt die Option ganz einfach nicht.
Auch hält ein guter Text das Auge quasi gefesselt, es schweift nicht zu den Anzeigen, es sei denn, diese sind sehr störend (tatsächlich wird Internetwerbung zunehmend störender und das scheinbar mit Absicht).

Ein Text muss also im Internet eine gewissen Balance erreichen: Er muss gut genug sein um Besucher anzulocken, darf aber nicht so stark fesseln, dass diese Besucher ihn zu Ende lesen wollen.
Denn andernfalls klicken sie nicht auf die Anzeigen (wiel sie den Text weiterlesen wollen) und man hat finanziell nichts von seinem Text.

Das kommerzielle Internet fördert also spezifisch das Mittelmaß.

Natürlich gibt es Tricks, um diesen Effekt abzuschwächen. Einer davon ist der Cliffhanger.
So wie dieser hier: Im nächsten Post geht es weiter mit der Frage: Wie kann ich trotz guter Texte Geld verdienen?

05.10.2007

!Hier wird Geld verschenkt!

edit
Die Aktion ist nunmehr (Mittwoch, 10. Oktober) vorbei, ich habe die Links entfernt.

Nun, wieviel Geld habe ich mit der Anzeige verdient? Die korrekte Antwort lautet: Genau 1$. Naja, ist doch immerhin etwas. ;-)
Auf jeden Fall eine bessere Klickrate als bei meinen regulären Webseiten auf den Anzeigen.

Hier beginnt der ursprüngliche Beitrag

Eine nette Kleinigkeit macht sich grade im Netz breit:

The IM-Myth
Runterladen, weiterempfehlen, Geld erhalten.
Das Konzept ist folgendes: Man lädt das Buch zum Thema Marketing im Internet herunter. Dabei bekommt man einen Nutzernamen und einen Link. Mit diesem Link kann man das Buch weiterempfehlen. Jeder, der über diesen Link das Buch runterlädt bringt dir einen US-$ aufs Paypal-Konto.
Jeder, der das Buch von jemandem empfohlen bekommt und runterlädt, dem du es empfohlen hast bringt dir nochmal 0,50 US$.
Klingt super, oder?

Okay, dann such ich mal den Haken:

Wie funktioniert es?
Im Grunde ist das Ganze eine Werbeaktion. jeder, der das Buch runterlädt bekommt das Angebot, ein Abo einer zeitschrift abzuschließen.
So einfach ist es: Normalerweise müsste die Firma massig Geld ausgeben, um das Buch zu verteilen. Weit mehr als die 1,50 $ pro Buch, die sie mit dieser Aktion ausgibt.

Wo ist also der Haken?
Ganz einfach: Wer das Buch verbreitet macht damit Werbung für seinen Verlag. Das ist alles. Das Abo kann man problemlos ablehnen.
Okay, und man braucht ein Paypal-Konto und eine eMail-Adresse für die Anmeldung (wer eine Adresse nur für Spam hat, sollte meiner Meinung nach diese verwenden. Einfach eine Adresse bei einem Freemail-Anbieter wie gmx.net oder web.de anlegen, die nur dazu dient, sich bei Gewinnspielen und sowas anzumelden).

Wer damit keine Probleme hat kann es so wie ich machen und für die Aktion werben. Aber schnell, es läuft am 9. Oktober aus.
Und hier kommt die Werbung:



Das muss ich ganz klar hinzufügen: Ich habe nix davon, irgendwen übers Ohr zu hauen. Sollte jemand bei der Sache einen Haken finden, den ich übersehen habe, bitte ich, dies in den Kommentaren zu schreiben, ich setze das dann entsprechend hier in den Text, damit es jeder direkt lesen kann.
Ich will, dass jeder genau weiss, was er da tut.

16.09.2007

whoa 2

Okay, was auch immer grade mit meiner Site spilmkritiken.de passiert, es ist was Gutes:



Innerhalb einer Woche ist die Besucherreichweite im Dreimonatsschnitt um weitere 250 %-Punkte gestiegen und liegt jetzt beim 1150-fachen des Wertes von vor drei Monaten.
Der Wochenschnitt ist offen gestanden jenseits meiner Erwartungen - ich hätte mit einem Stand von etwa einer Million gerechnet, aber nie im Leben mit einer halben!

Möglich, dass meine Arbeiten am Forum da mit reinwirken.

Und weiter geht's: sporle.de, meine Seite über Exergaming ist heute in (noch nicht ganz fertiger) neuer Form online und läuft und ist endlich auch gut anzusehen und aktuell.

11.09.2007

whoa

wahoo, yeah, success!



Okay, es ist auf recht niedrigem Niveau, aber es ist ein Erfolg - immerhin ist meine Seite über Videospiele als Literatur um fast 6 Mio. (!) Plätze nach oben gegangen und der wöchentliche Reach ist sogar nochmal doppelt so hoch wie der durchschnittliche Reach der letzten drei Monate - und tatsächlich auch doppelt so hoch wie der letzte wöchentliche Reach.