07.02.2012

eBook-Land: Woche 16

Bücher im Verkauf: 3 | Eigene: 1 | Einkünfte bisher: 35,84 € | Händler: 6
Kurzer Text diesmal, es gibt nicht viel zu erzählen.
Kurz hinweisen möchte ich nochmal auf die Umfrage rechts oben, die jetzt noch etwa 3 Tage läuft. Da dürfen ruhig noch mehr Leute mitstimmen ;-) .

In eigener Sache
Castor ist weiterhin im Zeitplan, ein bisher unangekündigtes Projekt (Der Molosser) ist aktuell im Lektorat und sollte noch vorher erscheinen.
Der Molosser wird ein etwas anderes Experiment: Drer Grundinhalt wird zeitgleich hier im Blog erscheinen, das eBook ist dann eine Art Bonusedition des Texts mit zahlreichen Extras. Erstens will ich das mal ausprobieren und zweitens will ich auch die Idee selber, die dort präsentiert wird, möglichst weit verbreiten. Also wird es diese hier kostenlos geben und wem das einen Euro wert ist oder wer zusätzliche Informationen haben will, für den gibt es das eBook. Im Erfolgsfalle wird da eine Serie draus.
Etwas länger als geplant ist unterdessen auch Feuchten Fußes im Lektorat. Da muss ich nochmal ran.

Aus der Szene
Der amüsanteste Meinungsaustausch zum eBook ist wohl diesmal diese Reaktion auf diesen Beitrag. Christian Stöcker schreibt - durchaus liebevoll und sich selbst dazuzählend - und Petra van Cronenburg platzt daraufhin die Hutschnur, weil sie nicht ein Feindbild zu entdecken meint, welches der Text einfach nicht hergibt. Sicher ist er ab und an provokativ formuliert, aber feindselig? Sätze wie der folgende sind zwar starker Tobak, aber den braucht es auch, um die romantische Verklärung des Papiers zu durchbrechen und das Vorurteil zu durchbrechen, Papier sei an sich besser:
Es ist verblüffend, wie intensiv der Datenträger Papier mit bestimmten, geradezu mythischen Eigenschaften aufgeladen wird - obwohl doch auch die "Bild"-Zeitung, Hardcore-Pornografie und sogar "Mein Kampf" auf Papier gedruckt werden. Die einzige Erklärung ist, dass hier wieder einmal jemand der so unbedingten wie anlasslosen Überzeugung ist, dass Papier als Datenträger Bildschirmen überlegen sei. Dass Nachrichten irgendwie besser, wahrer, wertvoller werden, wenn man sie auf Papier druckt, das danach quer durchs Land gekarrt werden muss, damit die Papierstapel frühmorgens überall auf den Türschwellen der Abonnenten abgelegt werden können.
Apple rudert nach der Diskussion um seine Nutzungbedingungen zurück und erhält möglicherweise Konkurrenz. Was zur absoluten Unzeit kommt, kocht doch das alte Zensurproblem doch wieder auf.
Telepolis tut inzwischen so, als hätte es Perry Rhodan, Flash Gordon und Buck Rogers nie und Kampfstern Galactica nicht bereits seit 35 Jahren gegeben. Dass die positive Utopie schon immer nur ein-zwei erwähnenswerte Werke pro Jahrzehnt hervorgebracht hat, wird da auch kurzerhand vergessen und vom Verschwinden positiver Utopien schwadroniert, nur weil grade keine in den Bestsellerlisten steht. Früher war halt alles besser, auch die Zukunft. In Sachen Überheblichkeit kann Telepolis aber trotzdem nicht mit dem englischen Guardian, wo Genre-Literatur eh Schund ist mithalten.

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